Website selbst erstellen oder erstellen lassen? Das rate ich Kunden

Luisa Herrmann

Luisa Herrmann

Zuletzt aktualisiert am 10. August 2026

Sie überlegen, ob Sie Ihre Website selbst bauen oder lieber jemanden dafür bezahlen sollen? Diese Frage kommt bei mir in fast jedem Erstgespräch. Meistens hat die Person dann schon einen Baukasten offen und ist irgendwo bei der Schriftauswahl hängengeblieben ;).

Ich bin Webdesignerin, Sie könnten also denken, dass ich Ihnen sowieso zum Machenlassen rate. Tue ich aber nicht immer. Es gibt Fälle, in denen ich Leuten aktiv davon abrate, Geld für eine Website auszugeben. Umgekehrt wird das Selbermachen manchmal richtig teuer, obwohl es am Anfang nach einer günstigen Alternative aussieht. Doch dazu später mehr.

In diesem Artikel zeige ich Ihnen, woran Sie erkennen, in welchem der beiden Fälle Sie stecken. Ich sage Ihnen dabei auch, was das Selbermachen an Zeit und Geld frisst und wo eine KI inzwischen wirklich hilft. Meine Preise nenne ich weiter unten auch. Los geht's!

Wann Sie Ihre Website ruhig selbst bauen können

Fangen wir mit dem Fall an, in dem Sie Ihr Geld behalten sollten.

Wenn Ihre Website nur eine digitale Visitenkarte sein soll, dann reicht ein Baukasten völlig aus. Damit meine ich eine Seite, auf der Ihr Name steht, was Sie machen und wie Sie erreichbar sind. Wenn darüber keine Kunden kommen sollen und Leute nur nachschauen, ob es Sie wirklich gibt, dann ist jede professionelle Website dafür überdimensioniert.

Das gilt auch für alles, was noch nicht feststeht. Wenn Sie eine Geschäftsidee gerade erst testen und in vier Monaten vielleicht etwas ganz anderes machen, dann bauen Sie sich lieber schnell selbst etwas zusammen. Eine Website zu bezahlen, bevor das Angebot steht, ist wirklich rausgeworfenes Geld. Ich habe schon Kunden gebeten, in einem halben Jahr nochmal wiederzukommen, weil sie mir ihr eigenes Angebot nicht in zwei Sätzen erklären konnten.

Und schließlich der Nebenerwerb. Wenn Sie nebenbei Yogastunden geben oder am Wochenende Hochzeiten fotografieren, dann steht der Aufwand für ein Projekt oft in keinem Verhältnis zu dem, was hinten rauskommt. Das sage ich lieber vorher als hinterher.

Wann ich vom Selbermachen abrate

Aber es gibt auch Situationen, in denen ich beim Thema Selbermachen ziemlich unruhig werde...

Sobald Ihre Website Ihr Vertrieb ist, ändert sich die Rechnung. Bei einer Praxis, einem Handwerksbetrieb oder einer Kanzlei entscheidet die Website darüber, ob jemand anruft oder weiterklickt. Wenn eine Patientin auf Ihrer Seite nicht innerhalb von ein paar Sekunden findet, wie sie einen Termin bekommt, dann ist sie bei der Praxis zwei Straßen weiter. Bei jedem Betrieb, der im örtlichen Wettbewerb steht, ist die Website kein Nebenschauplatz mehr.

Kritisch wird es außerdem, wenn Sie in einem Feld unterwegs sind, in dem Google gut besetzt ist. Eine selbst gebaute Seite rankt in aller Regel nicht gegen Betriebe, die seit Jahren an ihrer Sichtbarkeit arbeiten. Woran das im Einzelnen liegt, habe ich in 7 Gründen aufgeschrieben, warum eine Website keine Kunden bringt.

Der dritte Punkt wird auch gerne unterschätzt. Ihre Zeit ist nicht gratis :). Wenn Sie sich die Abende und Wochenenden um die Ohren schlagen, um eine Seite zusammenzubauen, mit der Sie am Ende nicht zufrieden sind, dann haben Sie zweimal verloren. So sollte das eigentlich nicht sein.

Was das Selbermachen wirklich kostet

Die meisten stellen die Rechnung so auf. Auf der einen Seite ein Baukasten für 15 € im Monat, auf der anderen mehrere tausend Euro für eine Webdesignerin.

Diese Rechnung stimmt allerdings nur, wenn Sie Ihre eigene Arbeitszeit mit null ansetzen.

Die Zeit, die niemand einrechnet

Für eine kleine Firmenwebsite, die halbwegs vorzeigbar ist, gehen bei jemandem ohne Vorkenntnisse schnell 60 bis 100 Stunden drauf. Diese Zahl habe ich mir nicht ausgedacht. Sie kommt von Kundinnen, die vorher selbst angefangen hatten. Beim ersten Hören ist sie ernüchternd, oder?

Der größte Brocken ist dabei meistens nicht die Technik (das aber auch!). Es sind die Texte. Was schreibe ich über meine Leistungen, in welcher Reihenfolge, wie fange ich überhaupt an? Daran hängen die meisten fest, und zwar wochenlang. Falls Sie an dem Punkt sind, habe ich dazu einen eigenen Ratgeber über das Schreiben von Website-Texten.

Rechnen Sie sich einmal aus, was 80 Stunden Ihrer Arbeitszeit wert sind. Bei einem Handwerksbetrieb mit einem Stundensatz von 70 € sind das 5.600 €. Da ist die Website noch nicht mal online.

Die laufenden Kosten und der spätere Umzug

Dazu kommen die Posten, die im Baukasten-Abo stecken. Domain, Hosting, ein größeres Paket für eigene E-Mail-Adressen, oft noch ein Aufpreis für Funktionen wie Terminbuchung oder mehrsprachige Seiten. Bei den gängigen Anbietern landen Sie damit eher bei 20 bis 40 € im Monat als bei den beworbenen Einstiegspreisen.

Der Punkt, der später weh tut, ist aber der Umzug. Aus einem Baukasten kommen Sie nur schwer wieder raus, weil Inhalte, Design und System dort fest zusammenhängen. Wenn Sie in drei Jahren zu WordPress wechseln, fangen Sie in aller Regel bei null an. Das habe ich schon oft genug gemacht und finde es jedes Mal schade um die Arbeit.

Kann die KI das inzwischen nicht selbst?

Diese Frage bekomme ich seit einem knappen Jahr in jedem zweiten Gespräch, deswegen habe ich es einfach ausprobiert.

Ich habe eine KI eine komplette Zahnarztpraxis-Website bauen lassen, und zwar fünfmal hintereinander mit unterschiedlichen Vorgaben. Vom Laien-Prompt bis zum vollständigen Gestaltungsbriefing. Das Ergebnis war zwar technisch besser, als ich erwartet hatte. Die Seite stand nach vier Minuten, lud schnell und hatte sogar maschinenlesbare Auszeichnungen für Google. Designmäßig entspricht sie bei weitem nicht meinen Ansprüchen, aber gut.

Von einer KI in vier Minuten erstellte Zahnarzt-Website mit Sprechzeiten-Karte und zwei Buttons im Kopfbereich
Die erste KI-Website nach einem Laien-Prompt, fertig in vier Minuten

Aber dann habe ich angefangen, den Inhalt zu lesen. Und da gibt es leider massive Schwachstellen.

Die Sprechzeiten waren erfunden. Und zwar komplett, inklusive maschinenlesbarer Auszeichnung, damit Google sie brav übernimmt. Es gab eine Mitarbeiterin mit Namen und Funktion, die es nicht gibt. Auf der Seite stand außerdem, die Praxis sei barrierefrei zugänglich und rechne mit allen Kassen ab. Wenn das nicht stimmt, ist es nach § 5 UWG irreführende Werbung. Teuer werden kann so etwas dann auch noch.

Dazu kamen auch noch handwerkliche Dinge. Das Kontaktformular sah aus wie ein Kontaktformular, hatte aber keine Empfängeradresse hinterlegt, verschickte also ins Nichts. Impressum und Datenschutzerklärung waren leere Seiten mit Platzhaltern. In einem Durchgang stand auf dem wichtigsten Button der Seite noch die unaufgelöste Variable statt eines Textes.

Ausschnitt einer KI-erstellten Website, auf dem Hauptbutton steht die unaufgeloeste Variable ctaText statt eines Textes
Auf dem wichtigsten Button der Seite stand die unaufgeloeste Variable statt eines Textes

Das ist dann natürlich schlecht, weil so ein Fehler jedem Besucher sofort auffällt.

Beim dritten Durchgang habe ich der KI ein vollständiges Gestaltungsbriefing gegeben, mit Farben aus dem Branding und einer Stilrichtung. Optisch wurde die Seite dadurch aber noch schlechter, weil die Texte viel zu groß geraten sind. An den erfundenen Inhalten hat sich auch nichts geändert. Insgesamt also ein richtiger Fail.

Von einer KI nach einem vollstaendigen Gestaltungsbriefing erstellte Zahnarzt-Website mit grosser Serifenschrift auf Off-White
Dieselbe Aufgabe mit vollstaendigem Gestaltungsbriefing, die Schrift wurde dabei viel zu gross

Nach fünf Durchgängen würde ich es so zusammenfassen. Eine KI baut Ihnen in Minuten etwas, das aussieht wie eine Website. Über Ihren Betrieb hat sie allerdings keinerlei Informationen, also füllt sie die Lücken mit Erfundenem. Wenn Sie das im Detail nachlesen möchten, habe ich den ganzen Test in Website mit KI erstellen aufgeschrieben, samt allen fünf Ergebnissen.

Als Werkzeug finde ich KI übrigens super. Für erste Textentwürfe oder wenn ich bei einer Struktur nicht weiterkomme, nutze ich sie selbst oft. Nur ungeprüft online stellen sollten Sie davon nichts.

Webdesign aus Nürnberg

Sie wollen wissen, was am Ende dabei rauskommt?

Auf meiner Webdesign-Seite stehen die Preise, der Ablauf in vier Schritten und Projekte, die ich gebaut habe. Anfragen müssen Sie dafür nicht.

Preise und Ablauf ansehen

Barrierefreiheit fällt beim Selbermachen fast immer hinten runter

Diesen Punkt habe ich in keinem der Vergleichsartikel gefunden, obwohl er seit gut einem Jahr relevant ist.

Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Dabei muss ich fairerweise sagen, dass es viele meiner Kundinnen überhaupt nicht trifft. Es gibt eine Ausnahme für Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz (§ 3 Absatz 3 BFSG). Die greift nur bei Dienstleistungen, wie die Bundesfachstelle Barrierefreiheit in ihren FAQ schreibt. Eine Einzelpraxis oder ein kleiner Handwerksbetrieb ist also meistens nicht verpflichtet. Im Zweifel fragen Sie das bitte bei Ihrer Kammer nach, ich bin ja keine Juristin.

Nur ist die Pflicht nicht der Grund, warum ich darauf achte. Etwa jeder zehnte Mensch in Deutschland kann Ihre Website nicht ohne Weiteres benutzen, wenn Kontraste zu schwach sind oder sich Formulare nicht mit der Tastatur ausfüllen lassen. Bei einer Praxis sind das eine Menge potenzieller Patienten. Deswegen finde ich den Punkt superwichtig.

Hier sind Baukästen und KI-Vorlagen dann eben schwach. In meinem Test lagen 15 von 27 anklickbaren Elementen unter der empfohlenen Mindestgröße. Im Kopfbereich standen außerdem zwei Buttons übereinander, von denen einer schlicht unlesbar war. Was Sie selbst prüfen können, habe ich am Beispiel einer barrierefreien Zahnarzt-Website durchgespielt.

Was Sie bekommen, wenn Sie die Website professionell machen lassen

Hier wird es in vielen Angeboten schwammig, deswegen sage ich einfach, was bei mir passiert.

Am Anfang steht bei mir die Struktur. Mit dem Design fange ich erst deutlich später an. Welche Seiten braucht Ihr Betrieb überhaupt und welche Frage beantwortet jede davon? Diesen Teil unterschätzen fast alle, dabei entscheidet er darüber, ob die Website später funktioniert. Ob ein Onepager oder mehrere Unterseiten sinnvoller sind, habe ich hier gegenübergestellt.

Von Luisa Herrmann gestaltete Praxis-Website auf Laptop, Tablet und Smartphone nebeneinander
Praxis-Website fuer Zahnliebe Burgaltendorf, gebaut mit WordPress

Danach kommt das Design, das zu Ihnen passen soll und nicht zu einer Vorlage. Die Texte schreibe ich meistens vor und Sie überarbeiten sie, weil Sie Ihr Fach besser kennen als ich. Dann kümmere ich mich um Ladezeit, mobile Darstellung und die rechtlichen Seiten. Zum Schluss bekommen Sie eine Einweisung, damit Sie Ihre Seite danach selbst pflegen können.

Monatliche Marketingpakete, aus denen Sie nicht mehr rauskommen, verkaufe ich nicht. Sie bekommen die Website und danach gehört sie Ihnen.

Was das bringt, lässt sich zum Glück messen. Bei einem lokalen IT-Systemhaus, für das ich die Seite neu gebaut habe, sind z.B. die Klicks aus der Google-Suche über 16 Monate deutlich gestiegen. Solche Fälle finden Sie bei meinen Projekten.

Diagramm der Google-Klicks eines IT-Systemhauses ueber 16 Monate mit deutlich steigender Kurve
Klicks aus der Google-Suche nach dem Relaunch, 16 Monate im Verlauf

Was eine Website bei mir kostet

Über Preise reden viele Anbieter nicht gern, ich finde das aber wichtig, bevor Sie irgendwo anfragen.

Meine Projekte starten bei 4.400 € netto. Dafür bekommen Sie eine kleinere Website mit den Seiten, die Ihr Betrieb wirklich braucht. Eine typische Betriebs-Website mit zehn bis vierzehn Seiten liegt bei 5.900 € netto. Größere Projekte mit mehreren Standorten oder besonderen Funktionen fangen bei 7.900 € an.

Bei mir ist das ein Festpreis und keine monatliche Rate. Danach zahlen Sie nur noch Hosting und Domain, auf Wunsch dazu eine Wartung.

Wenn Sie eine detaillierte Aufschlüsselung sehen wollen, was in so einem Preis steckt, habe ich das in Was kostet eine Zahnarzt-Website? am Beispiel einer Praxis durchgerechnet. Für Praxen und Betriebe gibt es außerdem eigene Seiten mit Beispielen und Ablauf, etwa Webdesign für Ärzte und Webdesign für Handwerker. Wie fertige Praxis-Websites aussehen können, sehen Sie in meinen 10 schönen Arztpraxis-Homepages.

Der Mittelweg, den ich oft vorschlage

Zwischen ganz allein und alles abgeben liegt eine Variante, die viele gar nicht auf dem Schirm haben.

Sie lassen die Grundlage professionell bauen und übernehmen danach die Pflege selbst. Eine neue Leistung eintragen oder das Team-Foto tauschen, all das lernen meine Kundinnen in einer Einweisung von etwa zwei Stunden. Das gefällt mir bei kleineren Betrieben oft am besten, weil es die laufenden Kosten unten hält.

Die zweite Variante ist, kleiner anzufangen. Erst die vier Seiten, die wirklich gebraucht werden, und in einem Jahr erweitern, wenn Sie wissen, wonach Ihre Kunden am Telefon fragen. Manchmal ist das schlauer, als von Anfang an alles zu wollen.

So entscheiden Sie sich

Damit Sie nicht ewig hin und her überlegen, hier die Punkte, an denen ich es festmache.

  • Ihre Website soll Anfragen, Termine oder Aufträge bringen
  • Sie stehen im örtlichen Wettbewerb mit anderen Betrieben Ihrer Branche
  • Sie haben keine 60 bis 100 Stunden übrig, die Ihnen sonst im Tagesgeschäft fehlen
  • Sie ärgern sich schon jetzt über Ihre bestehende Seite
  • Auf der Website laufen Daten von Kunden oder Patienten zusammen

Wenn davon drei oder mehr auf Sie zutreffen, dann lohnt sich die Investition ziemlich sicher. Trifft nichts davon zu, dann bauen Sie es sich selbst und geben Ihr Geld für etwas anderes aus!

Und falls Sie unsicher sind, schreiben Sie mir einfach. Ich sage Ihnen auch, wenn ich denke, dass Sie mich noch nicht brauchen.

Projektanfrage

Sie sind sich noch nicht sicher?

Schreiben Sie mir kurz, was Sie vorhaben. Sie bekommen innerhalb eines Werktags eine Einschätzung von mir, auch wenn die lautet, dass Sie mich noch nicht brauchen.

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Häufige Fragen

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Bei mir starten Website-Projekte bei 4.400 € netto, eine typische Betriebs-Website mit zehn bis vierzehn Seiten liegt bei 5.900 € netto. Am Markt reicht die Spanne von wenigen hundert Euro für eine Vorlage bis in den fünfstelligen Bereich bei Agenturen. Achten Sie darauf, ob Texte, Bilder und die rechtlichen Seiten enthalten sind, denn daran unterscheiden sich Angebote am stärksten.

Kann ich meine Website mit einem Baukasten selbst erstellen?

Ja, technisch geht das ohne Vorkenntnisse. Für eine digitale Visitenkarte reicht es aus. Sobald über die Seite Anfragen kommen sollen, stoßen Sie allerdings an Grenzen bei Struktur, Ladezeit und Sichtbarkeit in Google. Rechnen Sie außerdem damit, dass ein späterer Umzug in ein anderes System praktisch einem Neubau entspricht.

Wie lange dauert es, eine Website selbst zu erstellen?

Ohne Vorkenntnisse sollten Sie 60 bis 100 Stunden einplanen, verteilt über mehrere Wochen. Der größte Teil davon geht für die Texte drauf und nicht für die Technik. Ein professionelles Projekt läuft dagegen meistens sechs bis zehn Wochen, aber Ihr eigener Aufwand beschränkt sich dabei auf Zuarbeit und Abstimmung.

Kann ich meine Website später selbst pflegen?

Ja, das ist bei mir ausdrücklich vorgesehen. Sie bekommen am Ende eine Einweisung von etwa zwei Stunden und können danach Texte ändern, Bilder tauschen und neue Beiträge anlegen. Für alles Größere bin ich da, aber Sie sind nicht darauf angewiesen.

Reicht eine KI, um eine Firmenwebsite zu bauen?

Für einen ersten Entwurf reicht sie, für den Livegang nicht. In meinem Test hat die KI Sprechzeiten, eine Mitarbeiterin und Aussagen über Barrierefreiheit und Kassenabrechnung erfunden. Solche Angaben können nach § 5 UWG als irreführende Werbung gewertet werden. Dazu kamen ein Kontaktformular ohne Empfänger sowie leere Impressums- und Datenschutzseiten. Als Werkzeug für Textentwürfe finde ich KI dagegen sehr nützlich.

Muss meine Website barrierefrei sein?

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit Juni 2025, hat aber nach § 3 Absatz 3 BFSG eine Ausnahme für Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz, die Dienstleistungen erbringen. Viele Praxen und kleine Betriebe fallen darunter. Sinnvoll ist Barrierefreiheit trotzdem, weil sonst ein erheblicher Teil Ihrer Besucher Ihre Seite schlechter benutzen kann. Für die rechtliche Bewertung Ihres Falls fragen Sie bitte Ihre Kammer oder eine Anwältin.

Was passiert, wenn ich später vom Baukasten zu WordPress wechseln will?

In den meisten Fällen läuft das auf einen Neuaufbau hinaus. Baukästen speichern Inhalte, Design und Struktur so eng verzahnt, dass sich nichts Sinnvolles exportieren lässt. Übernehmen können Sie Ihre Domain, Ihre Texte und Ihre Bilder. Deshalb lohnt es sich zu überlegen, wo Sie in drei bis fünf Jahren stehen wollen.

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Ich bin Luisa, Webdesignerin und SEO aus Nürnberg. Ich helfe Unternehmen, online sichtbar zu werden. Am liebsten mit modernen Websites, die strukturiert, SEO-freundlich und ästhetisch sind. Außerdem schreibe ich gerne über alle möglichen Themen.

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